Das nächste Treffen des Aktionsbündnisses Gera gegen Rechts findet am Donnerstag, 2.2. um 17:30 im KuK (Konferenzraum, Eingang Schloßstraße) statt. Thema soll die Verabschiedung eines Aufrufes gegen das auch in diesem Sommer von der NPD geplante Hassmusik-Festival sein. Weiterhin wird es aktuelle Informationen zum Protest gegen die Nazi-Aufmärsche am 13. bzw. 18. Februar in Dresden geben. Interessierte sind herzlich zur Mitarbeit beim Aktionsbündnis eingeladen. Entsprechend § 6 Absatz 1 des Versammlungsgesetzes sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen.
Nachdem auch in Gera für die Protestkundgebung in Dresden Plakatiert wurde, sind nun Anmeldungen zur Teilnahme möglich. Aktuell rechnen die Organisatoren von „Dresden nazifrei“ damit, dass an zwei Tagen Neonazis in Dresden aufmarschieren könnten. Für Montag, den 13. Februar, besteht die Möglichkeit, sich unter der Telefonnummer 03647 / 447914 für einen Bus anzumelden, der 12:30 von Gera nach Dresden fährt.
Das Geraer Aktionsbündnis gegen Rechts konzentriert sich auf den 18. Februar und hat zwei Busse organisiert. Diese fahren am 18.2. um ca. 8:00 Uhr am Hauptbahnhof Gera Richtung Dresden und gegen 18:00 Uhr von Dresden zurück nach Gera. Anmeldungen/Infos beim Stadtjugendring (Telefon: 0365 / 8310010, Clara-Zetkin-Str. 1), sowie im Büro des SPD-Abgeordneten Wolfgang Lemb (Bahnhofstr. 12) und im Büro der LINKEN (Markt 12A).
Aktuelle Informationen und Hintergründe rund um das Thema Dresden 2012 sind auf den Internetseiten www.dresden-nazifrei.com und www.gera-nazifrei.com zu finden.
Auch in Gera wird am 27. Januar an die Opfer der Nazi-Herrschaft erinnert. 1996 wurde der Gedenktag durch den damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog eingeführt. In seiner Proklamation erläuterte er die Notwendigkeit dieses Gedenkens mit den Worten:
„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“
In Gera wird Bürgermeister Norbert Hein im Namen der Otto-Dix-Stadt um 14.00 Uhr am Gedenkstein der Opfer des Nationalsozialismus im Küchengarten einen Kranz niederlegen. Musikalisch begleitet wird die Gedenkveranstaltung durch den Geraer Violinisten Heimo Torsten Hentschelmann.
Alle Bürger, die mit ihrer Teilnahme mahnen und jeder Gefahr der Wiederholung entgegen wirken wollen, sind herzlich eingeladen, sich dort zu treffen.
Das Aktionsbündnis Gera gegen Rechts hat am Mittwoch, den 18. Januar 2012 um 11 Uhr mit den diesjährigen Aktivitäten für ein demokratisches, antirassistisches und tolerantes Gera begonnen. Gemeinsam mit dem Geraer Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm wurde die öffentliche Plakatierung für Dresden 2012 gestartet. Zeitgleich wurden auch in anderen Orten, beispielsweise in Erfurt, erste Plakate aufgehängt.
Annette Steuber, eine Sprecherin des Aktionsbündnisses, machte auf den Hintergrund der Aktion aufmerksam. „Wir werden uns auch in diesem Jahr an den Protesten gegen den Nazi-Aufmarsch in Dresden beteiligen, der voraussichtlich am 13. oder 18. Februar stattfinden wird. In den vergangenen Jahren haben jeweils um die 20.000 Menschen bei den Aktionen in Dresden Gesicht gezeigt. Diesen Menschen wollen wir unsere Geraer Solidarität zeigen und deutlich machen, dass wir auch in diesem Jahr wieder dabei sind.“ Vor Ort waren auch mehrere Vertreter von SPD, DIE LINKE. und Bündnis 90 / Die Grünen, der Initiative für soziale Gerechtigkeit sowie Sandro Witt vom DGB.
Der Oberbürgermeister bekräftigte erneut seine Forderung nach einem Verbot der NPD. „Die Kommunen sind an das Gesetz gebunden und benötigen daher ein Verbot der NPD, um effektiv gegen Nazi-Aktivitäten vorgehen zu können. Es hilft nicht, wenn bundesweit wochenlang über das Nazi-Trio berichtet wird, aber keine Taten folgen.“, so Dr. Vornehm.
Gemeinsam mit dem Geraer Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm starten wir die Plakatierung für die Dresden Kampagne 2012.
Zeitgleich werden auch in Erfurt durch bekannte Persönlichkeiten erste Plakate aufgehängt. An vielen Orten beginnt damit die heiße Mobilisierungsphase für den diesjährigen Protest gegen den Neonazi-Aufmarsch in Dresden.
Die Ereignisse rund um das Neonazi-Terror-Trio sprechen für sich und zeigen, wie wichtig es auch in diesem Jahr ist, aktiv gegen Geschichtsverdrehung und die Verbreitung menschenfeindlicher Gedanken vorzugehen, welche bereits mehr als genug Elend auf der Welt verursacht haben. Diese Ereignisse beweisen auch, dass Wegsehen keine Lösung ist. Aber die “neuen” Bundesländer, ob Sachsen oder Thüringen, sind keine “national befreite Zonen”, sondern voller demokratischer Menschen.
Und wir sind solidarisch miteinander und unterstützen die Menschen in Dresden bei ihren vielfältigen Aktivitäten gegen alte und neue Nazis.
Das Aktionsbündnis Gera gegen Rechts unterstützt den Aufruf des BgR Gera zur Protestkundgebung gegen einen Aufmarsch von Nazis am 3.Dezember im Stadtzentrum.
Die NPD, die sich über Steuergelder finanziert (seien es die Erstattung von Wahlkampfkosten oder Honorare vom Verfassungsschutz), will mit Forderungen wie “Raus aus dem Euro…” von ihrer menschenverachtenden Ideologie ablenken.
Diese NPD, welche alljährlich das Parteienprivileg nutzt, um in Gera Rechtsrock-Veranstaltungen mit Bands wie „Burning Hate“ durchzuführen, propagiert eben diesen Hass, welcher die Grundlage für den Rechtsterrorismus bietet.
Wir wollen nicht, dass sich die NPD am 3.Dezember als „normale Partei“ darstellen kann. Das sind wir den Opfern des Nazi-Terrors schuldig.
Protestieren wir gemeinsam mit einer Mahnwache und einer Kundgebung von 9.30 bis 12.00 Uhr auf dem Puschkinplatz!
Das nächste Treffen des Aktionsbündnisses findet am Freitag, 28.10. um 18 Uhr in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität, De-Smit-Str. 34, statt. Schwerpunkt des Plenums ist eine erste Diskussion zum Aktionskonsens des Bündnisses für 2012. Ein weiteres Thema ist die Vorbereitung des antirassistischen Ratschlages Anfang November in Gera. Auch über die Arbeitsteilung mit dem Runden Tisch der Stadt Gera soll gesprochen werden, um das Engagement aller Beteiligten gegen den braunen Ungeist noch effizienter zu gestalten. Interessierte sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen. Entsprechend § 6 Absatz 1 des Versammlungsgesetzes sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen.
Liebe MitstreiterInnen, wir rufen alle engagierten AntifaschistInnen, BürgerInnen und Gäste unserer Stadt auf, sich am kommenden Samstag, den 15. Oktober, ab 11 Uhr, auf dem August-Baudert-Platz (Hauptbahnhofsvorplatz) zu versammeln, um den Nazi-Aufmarsch zu verhindern, den Nazis keinen Platz und keine Straße in dieser Stadt zu überlassen. Auch dieses Mal werden wir für die Vorbereitung wieder auf Spenden angewiesen sein. Deshalb möchten wir Euch bitten, uns finanziell zu unterstützen. Angaben zum Spendenkonto findet Ihr am Ende der Mail. Infos // Info-Telefon: (0170) 8492544 EA – Ermittlungsausschuss: (0157) 38960845 Demo-Sanis: (0163) 9806367