Buchvorstellung und Gespräch am 22.6.2016

Jakob_Gera

Schreib einen Kommentar 20. Juni 2016

23. April in Eisenberg: Aufruf zum Protest gegen THÜGIDA

Wann: Samstag, 23. April, ab 15:00 Uhr
Wo: Eisenberg, Biberacher Straße / Bolzplatz

Erst in Jena, dann in Eisenberg  – die menschenfeindlichen, rassistischen und nationalistischen Parolen des Thügida-Netzwerkes werden nicht unwidersprochen bleiben.
Thügida / „Wir lieben den Saale-Holzland-Kreis“ plant, am Samstagnachmittag und -abend in Eisenberg erneut mit Hass und Hetze durch die Stadt zu marschieren.
Der LAP im SHK ruft dazu auf,
sich aktiv gegen menschenfeindliche Mobilisierung und Neonazi-Aktivitäten zu stellen
und für eine weltoffene, humane Gesellschaft einzutreten.

Bereits anlässlich der letzten Heimsuchung durch Thügida in Hermsdorf haben alle Fraktionen des Kreistages und der Landrat zum Protest aufgerufen.
Wieder setzen wir uns gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung zur Wehr. Wieder laden wir dazu ein, sich der Gegenkundgebung anzuschließen und für Mitmenschlichkeit einzustehen. Die Kundgebung wird von verschiedenen lokalen Akteuren, Initiativen und Parteien getragen. Den Neonazis keinen Ort!  – Das gilt auch für Eisenberg. Gesicht zeigen!

Der Lokale Aktionsplan (LAP)ist ein Netzwerk von Akteuren, Initiativen und Projekten im SHK, das sich für die Stärkung von Demokratie und Menschenrecht einsetzt.
Im „Bündnis für Vielfalt und eine Kultur der Zivilcourage“ haben sich die sozial engagierten Träger, Vereine und Institutionen des Landkreises zusammengeschlossen.
Machen Sie mit – und beziehen Sie mit uns öffentlich und in aller Klarheit Position gegen Menschenfeindlichkeit und antidemokratische Entwicklungen.

Koordinierungsstelle Lokaler Aktionsplan (LAP)
www.vielfalt-im-shk.de

Schreib einen Kommentar 21. April 2016

19.März: Herz statt Hetze – Ronneburg ist Hilfsbereit!

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zum Flyer (mehr …)

Schreib einen Kommentar 10. März 2016

Aufruf zur Kundgebung am Samstag, 27.2. in Gera

nothuegida_logoFrieden und Solidarität statt Kriege und Rassismus!

Samstag, 27.02.16 ab 15:00, vor Markt 12a / Durchgang zur Sorge

Die rassistische, von Neonazis koordinierte Thüringer Pegida-Variante will am Samstag, den 27.02.2016 erneut in Gera aufmarschieren. Vom Markt aus soll in der Dämmerung mit Fackeln durch die Stadt gezogen werden. Wir wenden uns deutlich gegen die rechte Hetze und benennen den Aufmarsch der sogenannten Bürgerinitiative „Wir lieben Gera“ als das was er ist: Ein Neonazi-Aufmarsch,  ein grölender zunehmend enthemmter, abstoßender Mob. Die menschenverachtende Rhetorik von Thügida richtet sich gegen Menschen in großer Not und zunehmend gegen jene couragierten Bürger*innen und Politiker*innen, die sich um eine Willkommenskultur in ihren Kommunen engagiert bemühen.

Nicht wenige verstehen die dort verbreitete Nazihetze als das was sie ist: eine  Aufforderung zur Gewalt.

In Zeiten, in denen sich fremdenfeindliche Übergriffe häufen, in denen sich auch ein Teil der Mitte der Gesellschaft zunehmend radikalisiert und wie in Clausnitz menschenverachtend gegen Geflüchtete vorgeht oder wie in Bautzen, applaudiert, wenn Unterkünfte für Geflüchtete brennen, können wir den Aufmarsch der geistigen Brandstifter auf keinen Fall unkommentiert geschehen lassen. Auch in Gera gab es bereits An- und Übergriffe auf Geflüchtete und vermeintliche politische Gegner. Wir nehmen das nicht hin. Und wir werden auch nicht hinnehmen, dass Verantwortliche in Behörden und Verwaltung immer wieder anfangen die Gefahr zu relativieren, das Problem an einen vermeintlichen politischen Rand zu schieben oder schlicht versuchen, es totzuschweigen. Die menschenfeindliche Hetze von rechts hat in den letzten Monaten stark zugenommen und wird auch von Teilen der Bevölkerung mitgetragen.
Wir müssen uns gemeinsam gegen diese rassistische Mobilmachung stellen. Wir fordern alle Bürger*innen und Antifaschist*innen auf, den Nazis nicht den öffentlichen Raum für ihre rechte Propaganda überlassen.

Lasst und einstehen für  Frieden und Solidarität!
Lasst uns einstehen gegen Kriege und Rassismus!
Lasst uns gemeinsam klarstellen, dass Geflüchtete bei uns Willkommen sind!

Kommt zahlreich zur angemeldeten Kundgebung auf dem Markt am Durchgang zur Sorge, vor dem Gebäude Markt 12a.

Schreib einen Kommentar 24. Februar 2016

Überzeugungstäter: Verleger Dr. Harald Frank beim AfD-Wahlkampf in Sachsen Anhalt +++ Stadtsprecher Uwe Müller referierte zu „Political correctness und Gender-Wahn“ +++ AfD zieht mit Nazikadern durch Gera

Ganz Rechts: Harald Frank. Rotary Club. Bürgerschaft. AfD. (http://afd-gera-jena-shk.de/2016/02/16/thueringer-wahlkampfhilfe-in-sachsen-anhalt/)

Ganz Rechts: Harald Frank. Rotary Club. Bürgerschaft. AfD. (http://afd-gera-jena-shk.de/2016/02/16/thueringer-wahlkampfhilfe-in-sachsen-anhalt/)

Verleger Dr. Harald Frank (Neues Gera) beim AfD-Wahlkampf in Sachsen Anhalt. Auch dem Letzten sollte klar sei, wir haben Sie längst in Fraktionsstärke im Stadtrat, die AfD.

Der Vorsitzende der Fraktion „Bürgerschaft“ im Geraer Stadtrat spricht bei sämtlichen AfD-Demonstratinen in Gera und redet dort mehr oder weniger unverhohlen dem nationalistischen, völkisch-rassistischen Weltbild des Bernd Höcke das Wort. Auf der Liste der Bürgerschaft zur Kommunalwahl fand sich seinerzeit auch der jetztige Landtagsabgeordnete der AfD Stephan Brandner. Frank ist weiterhin Mitglied des elitären Rotary Club. Dieser lud am 15.2.2015 zum Vortrag „Political correctness und Gender-Wahn greifen unser Kulturgut an“. Referent war der Pressesprecher der Stadt Gera Uwe Müller, ebenfalls Rotarier. Offenbar sind neue Rechte und AfD zumindest inhaltlich nicht nur im Stadtrat vertreten, sondern mittlerweile auch im Rathaus selbst.

Stadtsprecher Uwe Müller als Referent bei einer Veranstaltung des Rotary Club, die dem Namen nach auch eine AfD/Compact/Neue Rechte/Querfront Veranstaltung sein könnte.

Stadtsprecher Uwe Müller als Referent bei einer Veranstaltung des Rotary Club, die dem Namen nach auch eine AfD/Compact/Neue Rechte/Querfront Veranstaltung sein könnte. (Quelle: http://www.rotary1950.net/gera/01_termine/index.php?tid=24567&kat=3)

Der Kreis schließt sich bei der Kundgebung der AfD am 19.02.2016 in Gera: Hier verteilen Helfer ein Faltblatt des Neurechten Junge Freiheit Verlages. Titel: „Gender Mainstreaming – Kinderseelen werden gebrochen…“. Ob Uwe Müller in seinem Vortrag daraus zitiert hat? In der zweiten Reihe marschierten Nazikader wie Jörg Krautheim und Christian Bärthel.

Bei der letzten Veranstaltung trug Krautheim noch die Fahne der „Identitären“, diesmal tut’s wohl auch die Wirmer-Flagge.

Am kommenden Samstag beim Thügida-Nazi-Fackelmarsch wird’s ja vielleicht doch wieder die Fahne von „Die Rechte“ oder gleich die Reichsdeutsche. Wir sind gespannt.

Hintergrund zu Jörg Krautheim: http://www.gera-nazifrei.com/cms/2015/10/wir-lieben-gera-schlecht-getarnte-nazis/

sowie https://vimeo.com/141944270

und zu Christian Bärthel : http://www.gera-nazifrei.com/cms/2015/10/wir-lieben-gera-schlecht-getarnte-nazis-2/

Fahnenhalter- Jörg Krautheim, Christian Bärthel

Fahnenhalter- Jörg Krautheim, Christian Bärthel

Bei AFD noch in der zweiten Reihe…

„Das Volk“

 

 

 

Schreib einen Kommentar 20. Februar 2016

NoThügida am 13.02. in Weida

ThüGIDA Demo am 13.02 in Weida stoppen!
Ab 16:00 Parkplatz unterhalb der Osterburg.Flyer
Aufruf:

Ja, das Abendland ist bedroht – von Nationalismus, Fremdenhass und Ausländerfeindlichkeit.

Die rassistischen Organisationen „Thügida“ und „Wir lieben Ostthüringen“ wollen am 13. Februar 2016 ihre fremdenfeindlichen und nationalistischen Parolen in Weida auskübeln.

Wir wollen nicht, dass Rassisten durch unsere Stadt ziehen! Weida stellt sich quer! Wir rufen alle Bürger*innen dieser Stadt auf, gemeinsam ein Zeichen für Toleranz und gegen Rassismus zu setzen. Zeigen wir, das wir anständige Bürger*innen sind und das rechte Pack in unserer Stadt nichts zu suchen hat!

ThüGIDA Demo am 13.02 in Weida stoppen!
Zeigen wir ihnen, dass hier kein Platz ist für Hass, Rassismus und braune Hetze.
Zeigen wir ihnen, dass Weidas Bürger weltoffen, tolerant und demokratisch sind.
Zeigen wir ihnen, dass ihre Meinung nicht unsere ist!

Wir erinnern den Bürgermeister der Stadt Weida, Herrn Werner Beyer, an seine Aussage zur Bürgerversammlung im letzten Jahr. Auf die Frage, wie die Stadt mit Aktivitäten der rechtsextremen Szene umgehen wird, antwortete er: „Wir werden sie nicht willkommen heißen.“

Bei der ThüGIDA handelt es sich keinesfalls um eine Bewegung „besorgter Bürger“, sondern um eine Ansammlung von Neo-Nazis, Rechtsradikalen, Rassisten, Holocaustleugnern, Hooligans und ewig Gestrigen, welche versuchen bestehende Vorurteile und gefährliches Halbwissen zur Verbreitung ihres extrem rechten, neofaschistischen und/oder menschenverachtenden Weltbildes zu nutzen.“

Schreib einen Kommentar 11. Februar 2016

Zitate von Dr. Harald Frank, Fraktionsvorsitzender der „Bürgerschaft Gera“, auf AfD-Demo am 4.12.2015 in Gera

Dr. Harald Frank, Fraktionsvorsitzender der „Bürgerschaft Gera“,  beschwört auf AfD-Demo am 4.12.2015 in Gera den  Abwehrkampf gegen arabische und türkische Eroberungsabsichten +++ Zuwanderer vergleicht er mit der Sintflut +++ Griechenland gehört nicht zum westlichen Kulturkreis +++ Deutsche Ureinwohner stehen unter Schutz +++ Politik für Deutsche, nicht für Menschen +++ Bitte nicht Neubürger sagen +++

Zitate: „Die europäische Geschichte war über viele Jahrhunderte hinweg der Abwehrkampf gegen arabische und Türkische Eroberungsabsichten. (…)  „1683…war Wien erneut belagert. Und eigentlich war es eine europäische Gesamtanstrengung das diese Stadt gerettet wurde.“

„Auch wir in der EU werden dies einsehen müssen, dass geografische Grenzen weniger wichtig sind als kulturelle Grenzen. Das orthodoxe, sich immer mehr an Russland orientierende Griechenland gehört ebenso wenig zum westlichen Kulturkreis, wie Zypern, Serbien, Rumänien oder Bulgarien. Vom muslimischen Bosnien ganz zu schweigen. Religion und religiöse Ideologien müssen wieder ernst genommen werden. Wir können diese Ideologie nicht kontrollieren…“

„Sie kennen sicherlich den Spruch „Nach mir die Sintflut“, (…) nur was ist wenn die Sintflut vor meinem eigenen Tot kommt? (…) Wir wollen Politiker und eine Regierung die gesetzeskonform und im Auftrag der DEUTSCHEN – ich hab das extra nochmal getauscht – nicht im Auftrag der Menschen oder der Bevölkerung. Denn unsere Regierung ist dem deutschen Volk verpflichtet, das steht auch über dem Reichstag. Wir wollen also eine Regierung die im Auftrag der Deutschen handelt, wir wollen Änderungen und diese Änderungen werden wir erzwingen und wir schaffen das – denn wir sind das Volk.“ (Sprechchöre…)  „Etwas flapsiger formuliert: Wir sind die Ureinwohner dieses Landes. Und deshalb stehen wir unter Schutz und nicht Andere. (…) Wir sind die indigene Bevölkerung.“ (…)

„Wenn jeden Tag weiter zwischen fünf oder zehntausend Flüchtlinge, Migranten – nennen sie ES wie Sie ES wollen: bitte nicht Neubürger sagen (…).“

Mangels eigener Inhalte oder gar Argumente bläht der Redner seine Auftritte gewöhnlich mit Zitaten historischer Persönlichkeiten auf:

„Nach Luther: Wir stehen hier – wir können nicht anders – und wir müssen bestimmt noch oft hier stehen…  Und wir müssen den Politikern Druck machen, damit sie den Willen einer entschlossenen Masse der Bevölkerung tatsächlich akzeptieren und umsetzen.“

„Kraft muss wollen, oder sie ist keine Kraft“ – Dieses Zitat von Paul von Heyse wird ohne Quellenangabe nachgeplappert. Zum Schluss vergreift sich der Landesvorsitzende der „Familienunternehmer“ Dr. Frank an einem Tucholsky-Zitat, (Aus „Heimat“, veröffentlicht im Buch „Deutschland, Deutschland über alles“) – einem Werk in dem sich Tucholsky deutlich gegen deutschtümelnden Patriotismus wandte!) welches er sinnentstellend aus dem Zusammenhang reißt, um seine Deutschlandliebe zu begründen!

 Quelle: YouTube    –    Fortsetzung folgt…

Schreib einen Kommentar 30. Dezember 2015

Der Fachkräftemangel in Deutschland wurde bei einer AfD-Kundgebung in Gera am 4. Dezember 2015 schon bei der Redner-Auswahl deutlich

  1. Redner: Jörg Henke
  • Er freut sich, dass für diese Jahreszeit (milde zehn Grad über Null) doch einige Leute gekommen sind.
  • Rückblick auf 2015: Angela Merkel …, Die Kosten…, Die Bevölkerung wird ausgepresst…, Niemand hilft uns… Er kritisiert die Einführung einer Gesundheitskarte für Flüchtlinge. (Kranke Flüchtlinge sind ihm also lieber – dann „schleppen sie nämlich Seuchen ein“ deren Behandlung natürlich nichts kosten würde. Aber so lässt sich besser gegen sie hetzen.)
  • Familiennachzug: kostet Geld. (Aha, die deutsche Außenpolitik seiner Bundeswehrfreunde und der Rüstungsprofiteure der vergangenen Jahrzehnte waren gratis und kosteten nicht mal Menschenleben.)
  • „Steuern auf Renten sind ein Skandal.“ (Was hat das mit den Flüchtlingen zu tun?)
  • Das Lohnniveau in Deutschland müsse nachgebessert werden. (Sagt Henke, der kürzlich auf dem Markt forderte „Diese ganze Gewerkschaftsbande gehört abgeschafft“. Wer soll denn die Löhne regulieren? Der Reichsarbeitsminister?!)
  • Entdeckt sein Herz für Arbeitslose und Hartz IV – Empfänger. (Sein Fraktionsführer Björn Höcke verunglimpfte diese in einem Interview mit Worten wie „Man gilt doch hierzulande schon als Rechts wenn man morgens aufsteht und zur Arbeit geht“).
  • Spielt Schüler gegen Flüchtlinge aus. (Die AfD würde niemals Leute gegeneinander aufhetzen…)
  • Brilliert mit dem Satz „Liebe Freunde, hier läuft etwas gewaltig schief“ (Der Mann ist als stellvertretender Bürgermeister von Crossen ein geschliffener Rhetoriker, der auch diese Weisheit vom Zettel abliest.)
  • Herr Henke stellt fest, dass die anderen Parteien im Landtag eine Zusammenarbeit mit der AfD ablehnen. (Nanu, seit wann will die AfD mit den bösen Altparteien zusammenarbeiten, welche doch so unfähig und Volksfeindlich sind?!)
  • Man (die anderen Parteien), wolle sich aus dem Pool (Bravo-ein Fremdwort!) von Hunderttausenden junger Männer bedienen, um billige Arbeitskräfte zu haben. (Nun behauptet er dreist und pauschal, dass man (vermutlich alle bösen Altparteien“ dafür den Mindestlohn zeitweilig aussetzen wollen.)
  • „Hier entlarvt sich Rot-Rot-Grün: es geht nicht um humitäre Hilfe -“ (Ja – ein schweres Wort für einen Menschenfeind) „Es geht um billige Arbeitskräfte. Und  es geht nebenbei um Wählerstimmen“ (Die sich Linke und Grüne von den Flüchtlingen erwarten würden…  Herr Henke: Seit wann gehen unkontrolliert durch Europa ziehende, potentielle Terrorzellen, welche nicht einmal registriert sind – um einmal im AfD-Jargon zu bleiben – arbeiten oder gar wählen??)
  • Jetzt kommt das Thema bezahlbarer Wohnraum für sozial Schwache. (Natürlich hat Herr Henke in seiner Bildzeitung noch nie Berichte gelesen, das dieses Problem lange vor der AfD von Mieterverbänden und seinem Lieblingsfeinden, wie den Roten oder Grünen, kritisiert wurde. Zum Aufhetzen gegen Fremde ist das Thema aber noch gut genug.)
  • Stellt fest, dass die Polizei an der Belastungsgrenze sei. (Sicher auch dadurch, wenn Großaufgebote die ständigen Aufmärsche „besorgter Bürger“ oder die Flüchtlingsunterkünfte vor dem „Volk“ beschützen müssen.)
  • Nun wirft Henke noch einen Silberblick auf die Außenpolitik: „Was wir nicht brauchen sind Einsätze im Ausland – die ohne klare Perspektive erfolgen…“ (Nein! Die Bundeswehr hat im Ausland prinzipiell nichts zu suchen. Ob Sie, Herr Henke, die Einsätze brauchen, spielt dabei übrigens keine Rolle. Kriege werden für Profit gemacht und Ihr Vaterland ist immer vorn dabei. Dafür lieben sie es vermutlich so…)
  • „Ich möchte nicht dass unsere Soldaten in Syrien einen Krieg kämpfen müssen und sich die Asylbewerber, die eigentlich dort kämpfen sollten, sich hier ausruhen.“

(Soweit die Auffassungen einer Fachkraft, von dem die AfD glaubt, er könne Mitglied des Thüringer Landtages sein)

 

Quelle: YouTube

Fortsetzung folgt…

Schreib einen Kommentar 8. Dezember 2015

Aufruf zur Demonstration am 05.12.2015 in Gera

Hier der Aufruf zur Demonstration am Samstag im Wortlaut:

05.12.2015, 14 Uhr, Hauptbahnhof Gera – Rassist*innenflut stoppen!

Seit Monaten häufen sich in Gera und ganz Thüringen rassistische Demonstrationen, Übergriffe von Neonazis und Pöbeleien von “besorgten” Bürger*innen im Alltag. In Gera führt dies so weit, dass schon mehrfach Geflüchtete angegriffen und ausgeraubt wurden, wie beispielsweise mitte Oktober in der Straße des Friedens geschehen. Wie auch schon berichtet wurde, sind vor dem Bezug der neuen Erstaufnahme im ehemaligen Wismutkrankenhaus Personen eingebrochen und haben versucht, das Objekt zu sabotieren. Unterstützer*innen von Geflüchteten werden regelmäßig von “besorgten” Bürger*innen angefeindet und von Nazis tätlich attackiert.

Eine zivilgesellschaftliche Empörung darüber existiert praktisch nicht. In diesem gesellschaftlichen Klima konnten sich die Strukturen von “Wir lieben Gera” und “Wir lieben Ostthüringen” unter dem Dachverband von “Thügida” aufbauen und manifestieren. Diese organisieren beinahe wöchentlich Demonstrationen mit mehreren hundert Teilnehmer*innen im ostthüringer Raum und sind bestens in die militante Neonaziszene vernetzt.

Dieser Situation kann auch das naive “Wohlfühl”-Engagement des gruppenübergreifenden Bündnisses “Herz statt Hetze” nichts entgegensetzen, welches anstatt Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen, die den Rassismus der Mitte hervorbringen, zu üben, lieber mit Parteien kooperiert, die Mitschuld an der aktuellen Verschärfung der Situation für Geflüchtete tragen. Um solchen Entwicklungen etwas entgegenzusetzen benötigt es mehr.

Deshalb rufen wir dazu auf, in diesen Zeiten von täglichen Übergriffen auf Asylbewerber*innenheime, Geflüchtete und deren Unterstützer*innen eine konsequente, kontinuierliche antirassistische und antifaschistische Arbeit zu leisten. Wir wollen ein deutliches Zeichen auf der Straße setzen und uns von den gut gemeinten, aber kurzsichtigen und wenig wirksamen bürgerlichen Aktionen abgrenzen.

Es wird Zeit, dass sich antifaschistische Strukturen wieder aus der Wohlfühlzone des “gegen-Nazis-Demonstrierens” herausbewegen um progressive Positionen auf die Straße zu tragen. Dazu gehören neben Blockaden von Naziveranstaltungen eben auch die Organisation des antifaschistischen Selbstschutzes und das Einstehen für die Rechte von geflüchteten Menschen, sowie das Weiterentwickeln konkreter Gedanken über Utopien eines schönen Lebens für alle.

Lasst uns antifaschistische Werte verteidigen und dem rassistischen Mob zeigen, dass sich ihnen nicht nur eine kleine Gruppe von Bürger*innen mit Pfeifen entgegenstellt.

 

http://gerainfo.noblogs.org/post/2015/11/30/aufruf-zur-demonstration-am-05-12-2015-in-gera/

Schreib einen Kommentar 1. Dezember 2015

Aufruf des Runden Tisches. 21.11. Herz statt Hetze Demo.

Aufruf des Runden Tisches. Für Toleranz und Mitmenschlichkeit.
_____
Herz statt Hetze- unter diesem Motto eines bundesweit aktiven Bündnisses demonstrieren am 21. 11. In GERA Menschen für unsere demokratischen Grundwerte. Sie demonstrieren für die offene Gesellschaft und gegen ihre Feinde.

Feindschaft erleben die vor Krieg und Terror flüchtenden Menschen in den Hass-und Hetzpredigten von Thügida bis AfD. Anfeindungen erfahren Menschen, die sich für gelingende Integration der Geflüchteten selbstlos einsetzen. Gehetzt wird gegen jene Politiker, die das Asylrecht als nicht verhandelbaren Teil unseres Grundgesetzes verteidigen.

Todfeinde unserer offenen demokratischen Gesellschaft bedrohen uns mit Mord und Terror. Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gelten allen Opfern dieser Terroristen. Ob in Afrika, dem Nahen Osten oder in Europa. Zuletzt in Paris.

Wir widersetzen uns rechter Agitation und Hetze, die die zu uns flüchtenden Menschen pauschal kriminalisieren. Die Flüchtlinge fliehen vor dem Terror, der auch uns bedroht. Sie und die demokratische Gesellschaft haben die gleichen Feinde.

Wir stehen für eine Kommunikationskultur mit Fragen und der Suche nach Antworten für gelingende Integration, zu Chancen und Risiken unserer Politik. Wir stehen für eine Kommunikation, die Hetze, Rassismus und Gewalt gegen flüchtende Menschen und ihre Integration ausschließt.

Dem dienen verschiedene thematische Veranstaltungen zur Kritik von Rechtspopulismus und neuen rechten Politiktheorien. Z.B. Diskussionsangebote der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen. Empfehlenswert sind ebenso Veranstaltungen und Projekte der Thüringer Landesmedienanstalt. – ehemals Offener Kanal. Unterstützen Sie die Facebook-Seite https://www.facebook.com/HerzstattHetze

Kommen Sie am Samstag, dem 21.11 um 15:00 zur Kundgebung auf den Markt. Anschließend gegen 16:00 läuft unsere Demo durch die Innenstadt.

Der Runde Tisch ruft Bürgerinnen und Bürger auf, Gesicht zu zeigen für Herz und gegen Hetze.

Schreib einen Kommentar 19. November 2015

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