Archive – Juni, 2010
Gedenksteine gestohlen
Die erst kürzlich in der Geraer Johannisstraße verlegten Gedenksteine zur Erinnerung an fünf Opfer der Nazibarbarei wurden in der Nacht zum Samstag gestohlen.
Nach dem Zeugen die Polizei informierten, nahm diese in unmittelbarer Nähe einen 22-Jährigen fest, der Werkzeuge dabei hatte. Zu den Vorwürfen gegen ihn äußere er sich nicht. Der Mann sei einschlägig polizeilich bekannt. Der Verbleib der Steine ist bislang unbekannt.
Das Aktionsbündnis Gera gegen Rechts verurteilt diese Tat und sieht darin einen weiteren Grund, am 10.Juli gegen Nazi-Umtriebe in Gera auf die Straße zu gehen!
28. Juni 2010
“Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen und wer das nicht verstanden hat, der sollte sich eingehender mit unserer Geschichte befassen. Wir in Leipzig haben es geschafft, die Naziaufmärsche friedlich zu stoppen – jedes Jahr am 30.04. findet das Musikfestival “Leipzig – courage zeigen” statt, und Christian Worch, ein führender Rechtsextremer hat all seine bereits angemeldeten Demos in unserer Stadt abgesagt. In Dresden haben sich am 13./14. Februar Tausende den Nazis entgegengestellt, in Pirna, Hoyerswerda, Potsdam, Mügeln und in zahlreichen anderen Städten und Gemeinden gibt es gut funktionierende Gegen-Rechts-Netzwerke. Das kann Gera logischerweise auch und ich unterstütze alle, die sich für ein friedliches, tolerantes und multikulturelles Miteinander einsetzen.”
28. Juni 2010
Rund 100 Menschen haben am Sonnabend in Kirchheim bei Erfurt gegen den Landesparteitag der rechtsextremen NPD in dem Ort demonstriert. Zu der Demonstration hatten unter anderem die Partei Die Linke und ein örtliches Bürgerbündnis aufgerufen. An dem NPD-Parteitag nahmen nach Angaben der Polizei rund 50 Vertreter der Partei teil.
Der Vorsitzende der Linke-Landtagsfraktion im Thüringer Landtag, Bodo Ramelow, erklärte, es sei gelungen, “gemeinsam ein klares Zeichen gegen braunen Ungeist zu setzen”. Dies sei Ermutigung für engagiertes und couragiertes Handeln gegen Rechtsextremismus und neonazistischen Ungeist. Die Teilnehmer der Demonstration hätten deutlich gemacht, dass Nazis und ihre “perfide, menschenverachtende Ideologie” “hier und anderswo nichts zu suchen” hätten.
Die NPD hatte wiederholt Veranstaltungen in Kirchheim abgehalten.
In Kirchheim treffen sich immer wieder Nazis zu Konzerten und Vorträgen. Am Sonnabend lud die Thüringer NPD zum Parteitag. Die Kirchheimer zeigten Gesicht und protestierten. (26.06.2010)

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27. Juni 2010
Es gibt neues Material auf unserer Homepage. So kann unter der Rubrik “Material” die aktuelle Pressemitteilung von Pfarrer Michael Kleim Stellvertretender Superintendent und die öffentliche Bekanntmachung von OB Dr. Norbert Vornehm nachgelesen werden. In der Rubrik “Aufruf” steht nun der Aufruf inklusive Eintragsliste zum Ausdrucken zur Verfügung.
Unter folgendem Link gibt es zusätzlich ein aktuelles Interview mit Vertretern aus unserem Aktionsbündnis:
Interview – Aktionsbündnis Gera gegen Rechts
26. Juni 2010
Wolfgang Tiefensee unterstützt Aktionsbündnis Gera gegen Rechts
Bei der Mobilisierung möglichst vieler Menschen zu den Kundgebungen am 10.07.2010 kann das Aktionsbündnis „Gera gegen Rechts“ Wolfgang Tiefensee als neuen Unterstützerbegrüßen. Der ehemalige Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung teilte dem Aktionsbündnis in einem Schreiben mit, dass er die Aktivitäten gegen das Nazi-Konzert „Rock für Deutschland“ ausdrücklich unterstützt. „Nur durch mutiges Engagement der Demokratinnen und Demokraten kann man den Feinden unseres demokratischen, freiheitlichen Staates entgegentreten.“, teilt der Bundestagsabgeordnete mit. Weiter heißt es in dem Brief: „Zu Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und einem toleranten Zusammenleben aller gibt es keine Alternative“. Das Aktionsbündnis „Gera gegen Rechts“ informiert auf der Internetseite www.gera-nazifrei.com über die aktuellen Vorbereitungen zum 10.07.2010. Am Runden Tisch für Toleranz und Menschlichkeit der Stadt Gera ist das Aktionsbündnis vertreten und bereitet gemeinsam mit ihm Aktivitäten zum 10. Juli vor.
24. Juni 2010
Das Aktionsbündnis Gera gegen Rechts verurteilt den bösartigen
Brandanschlag auf das “Netz von Betroffenen Rechtsextremer Gewalt und rassistischer Diskriminierung” in Gera am vergangenen Wochenende. Diese Tat zeigt das wahre Gesicht der rechtsextremen Szene welche sich durch breite demokratischer Gegenwehr im Vorfeld des 10.Juli verunsichert zeigt. Gemeinsam, solidarisch und gewaltfrei werden wir der menschenverachtenden Nazi-Ideologie begegnen.
23. Juni 2010
Statement von Uwe-Karsten Heye
Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus bedrohen unsere Gesellschaft und unsere Demokratie. Die extreme Rechte mobilisiert gerade auf den Straßen immer wieder mit großem Erfolg – in den letzten Jahren auch in Gera. Doch wir dürfen ihnen nirgendwo die Straßen oder Plätze überlassen. Es freut mich, dass sich jetzt mutige und engagierte Bürgerinnen und Bürger dem braunen Mob entgegen stellen, damit es in diesem Jahr heißt: Gera bleibt nazifrei!
Uwe-Karsten Heye
Vorstandsvorsitzender des Vereins
„GesichtZeigen! Für ein weltoffenes Deutschland”
http://www.gesichtzeigen.de
23. Juni 2010

Unter Material befinden sich neue Flyer und Plakatversionen. Stilistisch wurde eine Kombination vom bundesweiten sowie Geraer Flyer angewendet. Auf den Flyern sind nun die Kundgebungspunkte dargestellt.
Hier anschauen
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21. Juni 2010
Heute wurde die Marke von 300 Unterstützern_Innen auf unserem Aufruf durchbrochen. Dies zeigt, dass sich immer mehr Menschen am 10. Juli dem Rechtsrock in Gera WIDERSETZEN!!!
Ich möchte auch den Aufruf Unterzeichnen:
Aufruf unterzeichnen
16. Juni 2010
Das Aktionsbündnis Gera gegen Rechts hat am 13.06.2010 vor dem Theater Platz genommen. Knapp fünfzig Menschen warben damit für Protestaktionen gegen das auf der Geraer Spielwiese geplante Nazikonzert „Rock für Deutschland“.

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13. Juni 2010
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Aktionskonsens
- Wir leisten zivilen Ungehorsam gegen den Naziaufmarsch
- Von uns geht dabei keine Eskalation aus
- Unsere Massenblockaden sind Menschenblockaden
- Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Naziaufmarsch zu verhindern
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