Für ein glaubhaftes Gedenken an die Opfer des Faschismus

Am 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, wird seit vielen Jahren auch in Gera, der Opfer der Nazi-Diktatur von 1933 bis 1945 gedacht.

Leider gibt es inzwischen auch in Gera seitens der AfD Bemühungen, sich öffentlich bei derartigen Anlässen einzureihen. Mit einer Strategie der Selbstverharmlosung versucht die Partei auch hiermit, eine Fassade der Bürgerlichkeit vorzugaukeln.

Dies weisen wir empört und mit Nachdruck zurück.

Die AfD in Gera, die gemeinsame Sache mit  extrem rechten Aktivisten wie Peter Pichl und Christian Bärthel macht, und dies selbst mit Fotos zur Schau stellt, zeigt klar wo sie politisch und moralisch steht.

Die Gedenkstätte Buchenwald schloss bereits im Januar 2017 Vertreter der AfD  von der Teilnahme zum Holocaustgedenktag aus. Der Versuch von Herrn Brandner, im Jahr darauf mit dem Direktor der Gedenkstätte, Volkhard Knigge, darüber ins Gespräch1) zu kommen verlief ebenfalls nicht wie erhofft. Seit dieser Zeit hat sich diese Partei noch weiter stramm nach rechts entwickelt.

Ein gemeinsames Gedenken mit deren Vertretern kann es für uns nicht geben.

 

1) https://www.buchenwald.de/47/date/2018/08/07/presseinformation/

Mehr zum reaktionären Weltbild regionaler AfD-Vertreter:

http://www.gera-nazifrei.com/cms/category/hintergrund/